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Essbares Licht

28.01.2013 | Autor: Sonja Koschel
Nachhaltig, weil recycelbar: die essbare „Bite me"-Lampe

Wussten Sie, dass man Licht neuerdings auch essen kann? Nun ja, das stimmt natürlich nicht ganz, aber fast! Denn der New Yorker Künstler Victor Vetterlein hat eine LED-Leuchte kreiert, deren klangvoller Name „Bite me" durchaus zum Programm werden kann. Das Grundgerüst der „Bite me"-Lampe besteht aus einer Mischung aus Glycerin und Agar-Agar – auch bekannt als biologisch abbaubares Plastik, das entweder kompostiert oder eben auch gegessen werden kann. Der Masse werden außerdem aufbereitetes Wasser, Lebensmittelfarbe und natürliche Aromen zugefügt. Wer keine Verwendung mehr für die Lampe hat, sich auf ein geschmackliches Abenteuer einlassen und den lichten Imbiss probieren möchte, der entfernt zunächst alle LED-Elemente, säubert die trockene Masse und kocht sie dann für eine Stunde in Wasser ein.

Das Ergebnis: eine gummibärchenartige Konsistenz, die entweder nach Orange (Gelb), Kirsche (Rot), Blaubeeren (Blau) oder Apfel (Grün) schmeckt. Clou des abgefahrenen Snacks: er enthält Vitamine (E und K) und Mineralstoffe (u.a. Zink, Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium, Mangan) und ist somit auch noch gesund.

In diesem Sinne: wohl bekomms!

Sie möchten wissen, was den Lichtmarkt sonst noch so bewegt? Antworten finden Sie hier.

Fotos: Victor Vetterlein


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