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Isabel García: Schluss mit Rhetorik-Moden

05.06.2015 | Autor: Karin Henjes
Wenn wir reden, sollen wir am besten die Hände verwenden. Auch auf die Wortwahl müssen wir achten, denn das Nein ist tabu. Und sprechen wir zu mehreren Personen, so schweift der Blick am besten von einem zum anderen.

Kommen Ihnen diese Regeln bekannt vor? Fühlen auch Sie sich in Ihrem Büro oder bei Vorträgen manchmal wie ferngesteuert? Dann geht es Ihnen wie der ehemaligen Sängerin, Radio- und Fernsehredakteurin Isabel García. Ihr ganzes Leben lang wurde an ihr herumgedoktert, bis sie die Nase voll hatte.

Jetzt tourt die strahlende Rednerin durch die Lande und zeigt, wie man seine Ziele rhetorisch klug verfolgt und dennoch echt bleibt. Ihre Rhetorik-Hörbücher gehören zu den meistgekauften der Zunft, und auf youtube hat sie uns schon viele dreiminütige Tipps geschenkt.

Isabel Garcías Alternativvorschläge zu obigen Regeln: Gestikulieren Sie nur, wenn Sie das privat auch tun. „Neins" dürfen sein, doch positive Ziele verknüpft man am besten mit bildreichen Wörtern. Schauen Sie den Zuhörer gern länger an, bevor der Blick zum Nächsten geht. Das ist auch für Sie angenehmer.


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