Manche Fragen können nur die Menschen beantworten, die einen Markt von innen kennen. Wie wird entschieden? Nach welchen Kriterien wird eingekauft? Wo liegen Barrieren? Welche Veränderungen beschäftigen eine Branche? Und welches Potenzial steckt in einem Markt, für den es bislang kaum belastbare Zahlen gibt?
Genau dort setzt unsere B2B-Forschung an.
Wir sprechen mit Unternehmer:innen, Entscheider:innen, Einkäufer:innen und Fachleuten – mit den Menschen, die wissen, wie ihr Markt tatsächlich funktioniert.
Ein Markt kann auf dem Papier ganz anders aussehen als in der Realität. Statistiken zeigen Größenordnungen. Geschäftsberichte liefern Unternehmenszahlen. Brancheninformationen beschreiben Entwicklungen.
Aber was passiert innerhalb der Unternehmen?
Die Menschen, die jeden Tag in ihr arbeiten und Entscheidungen treffen. Sie wissen, warum ein Lieferant gewählt wird. Was bei einer Beschaffung wirklich zählt. Wo neue Anforderungen entstehen. Welche Probleme im Alltag auftauchen. Und welche Entwicklungen einen Markt gerade verändern.
Bei unserer B2B-Forschung befragen wir Menschen in Unternehmen und Organisationen, die aufgrund ihrer Position, Erfahrung oder Tätigkeit etwas zu einer konkreten Fragestellung sagen können. Das können Geschäftsführer:innen und Inhaber:innen sein. Menschen aus Einkauf, Vertrieb, Produktmanagement, Personal oder Marketing. Händler, Hersteller, Dienstleister, Branchenexpert:innen oder Mitglieder eines Verbandes.
Entscheidend ist nicht eine möglichst große Zahl von Befragten. Entscheidend ist, die richtigen Menschen zu erreichen. Denn in spezialisierten Märkten können 30 oder 50 gut ausgewählte Gesprächspartner:innen mehr über eine Fragestellung wissen als Tausende Menschen außerhalb dieses Marktes.

Die richtigen Menschen
Am Anfang steht die Frage, wer das Wissen besitzt, das wir für ein Projekt brauchen. Das können wenige ausgewählte Branchenexpert:innen sein oder eine größere Zahl von Entscheider:innen aus unterschiedlichen Unternehmen, Branchen und Funktionen.
Die richtigen Fragen
Menschen in Unternehmen haben wenig Zeit. Deshalb entwickeln wir Befragungen, die sich auf das konzentrieren, was wir wirklich wissen möchten. Klar, präzise und passend zu den Menschen, die wir befragen.
Die richtige Methode
B2B-Forschung kann online, telefonisch oder in persönlichen Gesprächen stattfinden. Für manche Fragestellungen eignen sich quantitative Befragungen, für andere ausführliche Tiefeninterviews. Und manchmal verbinden wir unterschiedliche Methoden und vorhandene Marktdaten miteinander.
In einem unserer Projekte wollten wir für einen Hersteller wissen, wie seine Geschäftskunden im Lebensmitteleinzelhandel denken und entscheiden. Dafür wurden 100 Geschäftskunden befragt. Die Forschung startete online und wurde durch telefonische Interviews ergänzt.
Dabei ging es nicht nur um Kundenzufriedenheit. Wir wollten wissen, warum weitere Lieferanten genutzt werden, welche Kriterien bei einem Lieferantenwechsel entscheidend sind, welche Beratung gewünscht wird und was bei der Auswahl neuer Produkte bereits feststeht – oder noch offen ist.
So wird sichtbar, was hinter einer Geschäftsbeziehung steckt und was Unternehmen bei ihren Entscheidungen tatsächlich wichtig ist.
Nicht immer geht es um eine bestehende Geschäftsbeziehung. B2B-Forschung kann auch zeigen, welches Potenzial ein neues Angebot im Geschäftskundenbereich besitzt und für welche Einsatzfelder es infrage kommt.
In einem unserer Projekte haben wir dafür 30 Entscheider:innen aus HR, Finance und Procurement online befragt. Untersucht wurden Marktpotenzial und mögliche Einsatzfelder sowie Barrieren und Hebel für die Zusammenarbeit mit Unternehmen. Die Ergebnisse wurden unter anderem nach Branche und Unternehmensgröße ausgewertet.
Aus einer Produktidee wurde so eine ganz konkrete B2B-Fragestellung:
Manchmal möchten wir wissen, was Unternehmen denken. Und gleichzeitig, was die Menschen erwarten, die deren Produkte kaufen oder Leistungen nutzen. Dann können wir beide Perspektiven miteinander verbinden.
So wird beispielsweise sichtbar, ob Handel und Konsument:innen eine Entwicklung ähnlich beurteilen. Ob Hersteller die gleichen Bedürfnisse sehen wie ihre Kund:innen. Oder ob zwischen dem, was eine Branche anbietet, und dem, was Menschen erwarten, eine Lücke entsteht.
Für Hersteller und Marken, die wissen möchten, wie Handel, Geschäftskunden oder andere Unternehmen ihre Produkte und Leistungen wahrnehmen.
Für Händler und Verbundgruppen, die Anforderungen, Entwicklungen und Entscheidungsprozesse innerhalb ihrer Märkte besser verstehen möchten.
Für Verbände und Branchenorganisationen, die Wissen über ihre Mitglieder, Unternehmen und Märkte benötigen.
Und für Unternehmen, die neue Geschäftsfelder erschließen, B2B-Potenziale untersuchen oder Antworten auf Fragen suchen, für die es bislang keine belastbaren Marktdaten gibt.
Vielleicht möchten Sie verstehen, wie Unternehmen entscheiden. Welche Anforderungen Einkäufer haben. Warum ein Angebot genutzt wird – oder nicht. Wo neue Potenziale liegen. Oder wie sich ein Markt gerade verändert.
Vielleicht wissen Sie aber auch noch gar nicht genau, wen Sie dafür fragen sollten. Auch dann können wir gemeinsam anfangen.
Wir entwickeln die Fragestellung, bestimmen die relevanten Gesprächspartner:innen und wählen die Methode, mit der wir die Antworten bekommen, die Sie wirklich brauchen.