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Nur 3 % der Französinnen und Franzosen erkennen einen Barfußschuh auf den ersten Blick überhaupt als Barfußschuh.

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Nur 3 % der Französinnen und Franzosen erkennen einen Barfußschuh auf den ersten Blick überhaupt als Barfußschuh. In Österreich sind es dagegen 54 %, in Deutschland knapp jeder Zweite.

Ehrlich gesagt hat mich dieses Ergebnis selbst überrascht.

Für unseren neuen Consumer-REPORT 2026 - Die Schuhbranche Europa haben wir 3.568 Verbraucherinnen und Verbraucher in sechs Ländern verschiedene Schuhtypen ausschließlich anhand von Bildern zuordnen lassen. Beim Barfußschuh zeigen sich dabei die größten Unterschiede überhaupt.

Während Barfußschuhe im deutschsprachigen Raum längst bekannt sind, spielen sie in anderen Ländern bislang kaum eine Rolle. Das zeigt sehr eindrucksvoll, wie unterschiedlich sich dieser Markt in Europa entwickelt.

Spannend fand ich dabei aber auch noch: Frauen erkennen Barfußschuhe deutlich häufiger als Männer (40 % gegenüber 27 %). Ein ähnliches Bild zeigt sich bei unseren Personas: "Komfortorientierte" ordnen Barfußschuhe deutlich häufiger richtig zu als "Alltagsorientierte".

Genau solche Erkenntnisse liebe ich an der Marktforschung. Man geht mit einer Vermutung hinein und kommt mit Antworten heraus, die das Bauchgefühl plötzlich mit Zahlen belegen. Denn aus vielen Gesprächen wussten wir bereits, dass Barfußschuhe häufig ganz unterschiedlich eingeordnet werden. Dass die Unterschiede zwischen den Ländern aber so groß sind, hätte ich nicht erwartet.

Morgen bin ich mit Jürgen Hanke auf der BAREFOOT in Offenbach unterwegs. Wir freuen uns schon auf die Gespräche mit der Barfußschuh-Community und wünschen dem Messeteam (Arnd Hinrich Kappe, Alexandra Krüger-Andersch) viel Erfolg bei der zweiten Runde.

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