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Consumer-REPORT 2025

Orthopädie-Schuhtechnik

Die Branche im Aufbruch

Diese Studie haben wir im Auftrag der Landesinnung für Orthopädie-Schuhtechnik Baden-Württemberg (LIOST) erstellt.

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Einzellizenz
1.450,00 € zzgl. MwSt.
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Umfang 56 Seiten
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Format PDF
language
Sprache Deutsch
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Publiziert 10/2025

Was diese Studie bietetÜber diese Studie

Für die Studie wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Befragung (CAWI) insgesamt 2.521 Personen in Deutschland befragt, davon 1.003 Menschen aus Baden-Württemberg.

Untersucht wurden Menschen mit und ohne Erfahrung mit orthopädischen Hilfsmitteln. Die Studie zeigt, wie Orthopädie-Schuhtechnik wahrgenommen und genutzt wird, welche Hürden einer Versorgung entgegenstehen und welche Erwartungen an Beratung, Fachgeschäfte, Krankenkassen und digitale Angebote bestehen.

Damit liefert sie erstmals eine umfassende Consumer-Perspektive auf die Orthopädie-Schuhtechnik und eine fundierte Datengrundlage für die zukünftige Ausrichtung der Branche.

Warum diese Studie entstanden ist

Orthopädie-Schuhtechnik ist weit mehr als nur die Anfertigung von Einlagen – sie ist Gesundheitsversorgung, Mobilitätssicherung und Lebensqualität zugleich. Dennoch bleibt sie für viele Menschen abstrakt oder unsichtbar. Ob aus Unkenntnis, Unsicherheit oder fehlendem Zugang: Zwischen Bedarf und tatsächlicher Nutzung orthopädischer Hilfsmittel klafft häufig eine Lücke. Gleichzeitig steht die Branche vor der Herausforderung, sich im Spannungsfeld zwischen medizinischem Anspruch, digitaler Transformation und politischer Wahrnehmung zukunftsfähig aufzustellen.

Die Landesinnung für Orthopädie-Schuhtechnik Baden-Württemberg übernimmt in diesem Umfeld eine aktive Vorreiterrolle. Gemeinsam mit dem Marktforschungs- und Beratungsinstitut Marketmedia24 wurde eine umfassende Studie auf den Weg gebracht, die erstmals einen detaillierten und datenbasierten Einblick in das Konsumentenverhalten, die Nutzungserfahrungen sowie in Zukunftsperspektiven der Orthopädie-Schuhtechnik ermöglicht. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie denken, fühlen und entscheiden Menschen – mit und ohne Erfahrung in diesem Versorgungsbereich?

Die hier vorliegenden Forschungsergebnisse liefern konkrete Antworten. Sie reichen vom Gesundheitsstatus und Versicherungsverhältnis über Beschwerden und Alltagseinschränkungen bis hin zur Nutzung orthopädischer Hilfsmittel. Sie zeigen auf, warum viele Menschen trotz Bedarf keine Versorgung in Anspruch nehmen, welche Rolle Aufklärung, Beratung und Kosten spielen – und welche Erwartungen an Fachgeschäfte, Krankenkassen und digitale Angebote bestehen. Ebenso geben sie Aufschluss darüber, wie die Branche wahrgenommen wird, welche Produkte geschätzt werden und wie groß die Zufriedenheit ist.

Darüber hinaus beleuchtet die Studie auch die Zukunft: Welche Chancen bieten digitale Versorgungsmodelle? Wie attraktiv ist der Beruf der Orthopädieschuhmacherin oder des Orthopädieschuhmachers für den Nachwuchs? Und wie kann die Branche langfristig ihr Image und ihre Marktrelevanz stärken?

Mit dieser Initiative schafft die Landesinnung für Orthopädie-Schuhtechnik Baden-Württemberg eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen. Die Studie schließt eine zentrale Wissenslücke und macht die Bedürfnisse, Vorbehalte und Potenziale rund um die Orthopädie-Schuhtechnik erstmals in dieser Tiefe sichtbar. Damit liefert sie wertvolle Impulse für die Positionierung der Branche – in der Versorgungspraxis ebenso wie in der politischen Diskussion und der Nachwuchsförderung.

Eine Branche, die verstanden wird, kann auch gezielt weiterentwickelt werden. Dieses Verständnis zu schaffen, ist das Ziel dieser Studie.

Die Ergebnisse der Studie unterstützen Sie dabei,

  • Versorgungsbedarf und bislang ungenutzte Potenziale besser einzuschätzen
  • Hürden auf dem Weg zur orthopädischen Versorgung zu erkennen und gezielt abzubauen
  • Beratung, Leistungen und Angebote stärker an den Erwartungen der Kunden auszurichten
  • Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft für Eigenleistungen und Zusatzangebote fundiert zu bewerten
  • digitale Versorgungsmodelle und neue Services auf ihre Akzeptanz zu prüfen
  • Image, Außenauftritt und Kommunikation der Orthopädie-Schuhtechnik weiterzuentwickeln
  • strategische Entscheidungen zur Zukunft und Nachwuchsgewinnung der Branche mit belastbaren Consumer-Daten zu unterstützen

 

Basischeck: Versicherungsstatus und Gesundheit im Alltag

A Bestehende Form der Krankenversicherung
B Stellenwert der Fußgesundheit im Alltag
C Aktuelle Beschwerden am Bewegungsapparat
D Nutzung orthopädischer Hilfsmittel

Informationsverhalten und Einstiegsbarrieren: Menschen ohne Erfahrung mit Orthopädie-Schuhtechnik

E Keine Hilfsmittel genutzt – Gründe, Zweifel und Hürden
F Gesundheitsinteresse live: Messebesuch und Informationsverhalten
G Bewegung im Alltag: Sportverhalten der Befragten
H Wissen über Leistungen der Krankenkassen
I Bereitschaft zur Eigenbeteiligung und akzeptierte Zuzahlungshöhen
J Rolle persönlicher Beratung im Fachgeschäft

Wahrnehmung und Erfahrung: Menschen mit orthopädischen Hilfsmitteln

K Branchenbild: Was mit Orthopädie-Schuhtechnik verbunden wird
L Welche Hilfsmittel genutzt und zuletzt getragen wurden
M Nutzungsintensität: Wie häufig die Hilfsmittel zum Einsatz kommen
N Wahrgenommene Wirksamkeit und erzielte Erfolge
O Informations- und Bezugsquellen – von ärztlicher Empfehlung bis Onlinekauf
P Bewertung von Fachgeschäften und Sanitätshäusern
Q Weiterempfehlungsbereitschaft (Net Promoter Score)
R Was aus Sicht der Nutzer:innen zählt: Innovation, digitale Angebote, Bekanntheit
S Außenauftritt und Werte: Nachhaltigkeit, Regionalität, Ladenbild
T Geleistete Zuzahlungen und deren Höhe
U Lieferzeiten und Anreisebereitschaft der Kundschaft

Beruf und Zukunft: Perspektiven der Orthopädie-Schuhtechnik

V Finanzierung künftig: Interesse an Zusatzversicherungen
W Offenheit für digitale Versorgungsmodelle
X Fachkompetenz zählt: Wer überzeugt bei orthopädischen Themen?
Y Wahrnehmung des Berufsbilds im Gesundheitshandwerk
Z Arbeitsmarktsituation und Zukunft der Branche

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